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Die Frontscheibe

Alle bisherigen Versuche wurden eingestellt, weil keiner unserer bis hier gemachten den gewünschten Erfolg brachte. Nun sind wir auf eine andere Lösung gekommen. Von unseren Formklotz wurde eine Abwicklung des Frontscheibenrahmens aus dünnen Sperrholz hergestellt. Diesen Formklotz hatten wir schon beim Bau des Decks aus Mehrschicht verleimten Sperrholz hergestellt.

Diese Schablone wurde zum Anreißen der Außen- und Innenkontur auf einer 3mm starken absolut Korrosionsbeständigen V2a Platte benutzt.
Nun mussten im entsprechenden Abstand außen und innen jede menge 3mm Löcher gebohrt werden. Die verbleibenden Stege wurden mit einer Eisensäge gekappt.

Am Rahmen wurden, bis auf die angerissene Kontur, die Bohrstege abgefeilt, was bei diesem sehr zähen Material doch sehr mühselig ist.
(Ich feile seeeeeeeeeeeehr gerne) Aber auch diese Arbeit ging einmal zu Ende.

Da die Scheiben aus 1,5mm Makrolon, wie bei einer Brille, in den Rahmen eingepresst werden sollten, musste noch auf der gesamten Innenseite der einzelnen Segmente eine Nut gefräst werden. Um diese Nut fräsen zu können haben erst mal eine Art Oberfräse gebaut.

Dazu wurde aus einem 12 Volt Elektromotor, einer Spannzange und einer 15mm starken Gussplatte diese Fräsvorrichtung gebaut. Ein Kugelfräser von 2mm wurde benutzt um die Nut mittig einzuarbeiten.

Die Nut war fertig und wurde mit einer schnell hergestellten Probescheibe getestet. Leider saß die Scheibe nicht sehr fest in der Nut. Da der Rahmen noch gebogen werden sollte hatten wir doch Bedenken, das die Scheibe durch die Spannung aus dem Rahmen springen würde.

Harry hatte dann die Idee statt der Kugel- eine Kegelnut einzufräsen. Dazu musste aber erst mal unsere Oberfräse mit einem Höhenanschlag ausgestattet werden.

Dieser Höhenanschlag wurde so eingestellt, das von der Materialstärke von 3 mm noch 0,7 mm nach außen stehen bleiben sollte und dort erst die Nut begann. Der Vorteil ist, dass so nach Außen ein sauberer Abschluss der Scheibe zu sehen ist und diese sicher in die Nut eingepresst werden kann.

Jetzt sollte der Rahmen in Form gebogen werden. Dazu wurde in einem Schraubstock auf der einen Seite ein Stück Hartholz, in das eine flache halbrunde Vertiefung eingeschliffen war, mit Teppichklebeband befestigt. Auf der anderen Seite kam eine spezielle Backe mit einem Pressstempel zum Einsatz. Nun wurde vorsichtig der Rahmen durch Drücken in Form gebogen. Dabei mussten wir aufpassen, das nicht zuviel auf einmal gepresst wird. Es entstehen sonst leicht Knicke im Rahmen - also lieber einmal mehr als einmal zu viel pressen. So bekam der Scheibenrahmen nach vielen Drückereien seine endgültige Form.

Nun mussten noch die 5 Laschen zur Befestigung des Rahmens auf dem Deck hart angelötet werden. Jetzt war der Scheibenrahmen fertig und konnte poliert werden.

Die Scheiben wurden aus 1,5mm Makrolon hergestellt und lassen sich unter leichten Druck in den Rahmen einpressen. Um die Frontscheibe auf dem Rumpf zu befestigen wurden 1,6 mm Gewindehülsen in das Deck eingeklebt und die Frontscheibe mit Kreuzschlitzschrauben verschraubt.

 

Die Frontscheibe
Die Frontscheibe
Die Frontscheibe
Die Frontscheibe Die Frontscheibe
Die Frontscheibe Die Frontscheibe
Die Frontscheibe Die Frontscheibe
Die Frontscheibe Die Frontscheibe
Die Frontscheibe Die Frontscheibe
 


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